Baum- und Strauchbewuchs auf öffentlichem Gut


Der Baum- und Strauchbewuchs entlang von Straßen und öffentlichen Wegen erschwert häufig deren Benützbarkeit oder macht diese sogar unmöglich. Oftmals muss auf das angrenzende Privatgrundstück ausgewichen werden oder es werden dadurch Fahrzeugschäden verursacht.

Im Sinne der Straßenverkehrsordnung hat die Behörde die Grundeigentümer aufzufordern, Bäume, Sträucher, Hecken und dergleichen auszuästen oder zu entfernen. Dies ist erforderlich wenn diese die Verkehrssicherheit, insbesondere die freie Sicht über den Straßenverlauf oder auf die Einrichtungen zur Regelung und Sicherung des Verkehrs, oder die Benutzbarkeit der Straße einschließlich der auf oder über ihr befindlichen, dem Straßenverkehr dienlichen Anlagen (z.B. Verkehrszeichen, Oberleitungs- und Beleuchtungsanlagen) beeinträchtigen.

Das sogenannte Lichtraumprofil ist vom Bewuchs freizuhalten. Dieses umfasst den Bereich des öffentlichen Gutes, zumindest jedoch eine senkrechte Linie einschließlich 0,5 m links und rechts des Fahrbahnrandes bis zu einer Höhe von 4,5 m. Gehsteige ab 0,5 m vom Fahrbahnrand sind bis 2,2 m Höhe freizuhalten. Es können sich im Schadensfall Haftungsansprüche ergeben.

Bitte kontrollieren Sie ihre Grundstücke (auch außerhalb der Ortschaften), ob diese gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden.