Mit dem Fahrrad durch den Alltag
Jetzt im Frühling ist genau die richtige Zeit, das Fahrrad wieder stärker zu nutzen. Viele Wege des Alltags lassen sich ohne großen Aufwand und Zeitverlust mit dem Rad erledigen. Beim Sport und in der Freizeit­gestaltung ist das Fahrrad bereits sehr beliebt. Bei der Bewältigung von Alltagsstrecken hat sich das Rad jedoch noch nicht durchgesetzt. Dabei sind über ein Drittel unserer Alltagswege kürzer als fünf Kilometer. Greift man bei solchen Kurzstrecken auf das Fahrrad zurück, leistet man einen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig macht es Spaß und ist gut für die Gesundheit.
 
Das Fahrrad ist schon längst alltags­tauglich und ein ideales Fortbewegungsmittel für Kurzstrecken. Es muss nur noch besser angenommen werden. Durch die Beliebtheit der E-Bikes hat sich auch der Radius erhöht und ist bei den unterschiedlichen Höhenlagen der 30 Ortschaften in unserer Gemeinde eine gute Alternative zum Auto. Viele unserer Wege sind kurz und könnten mit dem Fahrrad bewältigt werden. Allerdings braucht es dazu auch attraktive und sichere Radwege. Der Gemeinderat hat diesbezüglich in der letzten Sitzung den Ausbau von Geh- und Radwegen im kommenden Jahr von € 310.000 beschlossen. Damit werden weitere Radwege geschaffen. Sichere Ausweichstrecken für Radfahrer gibt es bereits mit dem Weg entlang der Bezirksstraße zwischen Haid und Steinreith. Mit dem Begleitweg entlang der B125 vom Buchenweg bis Innertreffling und Mittertreffling und von der OMV Unterführung bis zur Klingergasse.
Frau Humpelsberger (Foto) aus Mittertreffling ist eine der Bürgerinnen, die das Fahrrad selbstverständlich auch im Alltag nutzt. Wir haben sie gefragt, was ihre Motivation dafür war: "Mit dem E-Bike tätige ich meine täglichen Einkäufe und besuche regelmäßig meine Tochter in der Ortschaft Haid. Ich mache sonst keinen Sport und mit dem Radfahren verbinde ich das Notwendige mit gesunder Bewegung".
 
Gründe um auch im Alltag das 
Fahrrad zu nutzen
 
Radfahren ist leise, verursacht keine Emissionen und ist somit gut für das Klima. Radfahren ist erlebnisreich, 
entschleunigt und entspannt. Mit E-Bikes sind Bergauf- und Bergab­fahrten problemlos bewältigbar und somit sind diese für unsere Gemeinde auch ideal geeignet. Mit dem Rad ist man schnell und kostengünstig unterwegs. Regel­mäßiges Radfahren reduziert das Herzinfarktrisiko, stärkt die Muskulatur und die Gelenke. Tägliches Radfahren aktiviert die Durchblutung, steigert die Ausdauerfähigkeit und regt den Stoffwechsel an.
 
Öffentliche Servicestationen

Um bei unerwarteten Pannen beim Fahrrad Abhilfe zu schaffen, kaufte die Gemeinde mit Unterstützung der Klima- und Energiemodellregion Sterngartl-Gusental zwei Radreparaturanlagen an. Zu finden sind sie beim Gemeindeamt in Schweinbach und in der Johann-Wöckinger-Straße in Mittertreffling. Beide Stationen sind mit einer Luftpumpe und Werkzeugen wie Inbus- und Schraubenschlüssel, Reifenheber, usw. ausgestattet. Kleinere Probleme können damit auf jeden Fall behoben werden. Damit soll für alle Radfahrer eine praktische Hilfe für unterwegs geschaffen werden. 
 
Freizeit- und Sportradfahrer
 
Mit dieser Reportage möchten wir in erster Linie dazu motivieren, das Fahrrad verstärkt im Alltag zu nutzen. Im Freizeit- und Sportbereich erfreut es sich ja großer Beliebtheit. Hier hat vor allem Engerwitzdorf und die Region viel zu bieten. Auf insgesamt zehn beschilderten Rundkursen mit über 900 Kilometer kommen Radfahrer auf ihre Kosten. Die Routen versprechen eindrucksvolle Fahrerlebnisse für Einsteiger und sportliche Herausforderungen für Profis. Die Rundkurse finden Sie unter www.sterngartl-gusental.at/mtb-region